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Glashütte Baugruppe Alt-Stralau 2018

WIEDERHERGESTELLT: WERKSTATTGEBÄUDE GLASHÜTTE ALT-STRALAU
 

 

 UM 1927: HISTORISCHE AUFNAHME WERKSTATTGEBÄUDE

 

 

 

BESTAND UND ERGÄNZUNGEN: GRAU-BESTAND / SCHWARZ-NEUBAUTEILE

 

Blick auf die Glashütte

 

 

Süd-Ostfassade  MIT AUFSTOCKUNG, BALKONEN UND BRÜCKENBAUTEN

 

 

Vorplatz mit besonderer Blickachse unter den Brückenbauten

 

 

NORDFASSADE MIT VERGLASTER ALTER ZUGAUSFAHRT UND DACHAUFSTOCKUNG

 

 

SONNENPLATZ: DACHTERRASSE DER AUFSTOCKUNG

 

 

BRÜCKE SÜD: privater Eingangsbereich und Wintergarten

 

 

Treppenhaus mit Erweiterung kehrt durch Sanierung zum alten Glanz zurück

 

 

Individuelle Wohnungen

wohnungsEINGANGSbereich mit blick auf die begehbare sanitär- und servicebox

 

 

offener Wohnbereich mit lichtdurchlässen

 

 

KONTRAST: HISTORISCHES STAHLTRAGWERK MIT NEUEm küchenmöbel

 

 

Bad: Tischlermöbel mit diversesen Ablagemöglichkeiten

 

 

KUBUS: EINGESTELLTE FUNKTIONSEINHEIT FÜR BÄDER UND NEBENRÄUME

 

 

LICHTDURCHFLUTETER  WOHNRAUM MIT SICHTBAREM HISTORISCHEN STAHLTRAGWERK

 

 

offene Wohnküche mit Sichtmauerwerk

 

 

Schlafbereich mit stauebene und Sichtbezug in den Wohnraum

 

 

Work in Progress

WOHNWERKSTATT MIT EINGESTELLTEM KUBUS ALS SANITÄR-SERVICEBOX

 

 

GROSSZÜGIGER AUTOSALON MIT ANGEGLIEDERTER KÜCHENNISCHE

 

 

QUERSCHNITT IN GEBÄUDEMITTE

 

 

AUFGABE

Das denkmalgeschützte, ehemalige Werkstattgebäude der Stralauer Glashütte, Baujahr 1922/23, wurde zu einem Wohngebäude mit 25 Wohn- und einer Gewerbeeinheit umgenutzt. Bauherr ist eine Baugruppe aus zukünftigen Bewohnern und Nutzern.

 

KONZEPT

Der Ansatz von Eyrich-Hertweck Architekten war die äußere Gestalt des Werkstattgebäudes mit seiner charakteristischen, sichtbaren Stahlkonstruktion wieder auf ihre ursprüngliche Erscheinung zurückzuführen.

Der optische Erhalt der Stahlskelettkonstruktion im Inneren macht den Industriellen Charme bei der Gestaltung der Innenräume aus.

 

UMSETZUNG

Das Erdgeschoss mit seiner dunklen zurückgesetzten Zinkfassade und großzügigen Fensterflächen abstrahiert die ursprünglich offene Ladezone. Das neue Dachgeschoss wird im gleichen Material wie das Erdgeschoss erstellt und ist eine Reminiszenz an das ursprüngliche Bitumendach. Aus diesem neuen Dach wurde eine Aufstockung wie eine Schublade „herausgezogen“.

Durch direkte Zugänge zu einzelnen Wohnungen von außen und einem inneren Laubengang mit Maisonetten konnte auf ein weiteres Treppenhaus verzichtet werden. Die bestehenden Treppenhäuser wurden um das Dachgeschoss und einen Aufzug erweitert. Sie und die neuen Balkone im zweiten Obergeschoss sind als hinzugefügte Bauteile durch ihre Haut aus Corten-Stahl als zeitgenössische Architekturelemente klar ablesbar und setzen kontrastierende Akzente.

 

Für die Gebäudehülle und die tragende Stahlskelettkonstruktion mussten die heutigen Wärme- und Brandschutzvorschriften mit dem Denkmalschutz in Einklang gebracht werden. Dafür haben wir ein Haus im Haus Prinzip gewählt. In der äußeren Fassadenschicht wurden die historischen, einfach verglasten Fenster rekonstruiert. Die neue, innere Fassadenschicht besteht aus einer hinterlüfteten Ziegelfassade mit ökologischem Dämmstoff und Isolierglasfenstern.

 

Die Stahlskelettkonstruktion bietet im Gebäudeinneren große Freiheiten für die Entwicklung individueller Wohnungsgrundrisse, welche wir mit den zukünftigen Eigentümern gemeinsam erarbeiteten.

In die hohen lichtdurchfluteten Etagen wurden niedrige Sanitär- und Serviceboxen eingestellt. Es entstehen fließende Räume und Blickachsen quer durch das Gebäude, die in den Wohnungen den Loft-Charakter stärken.

 

BAUHERR

Baugruppe Glashütte Alt-Stralau

 

STANDORT

Berlin-Friedrichshain, Halbinsel Stralau

 

FERTIGSTELLUNG

2018

 

LEISTUNGEN

Leistungsphase 1-9

 

ZusatzLEISTUNGEN

Innenausbau, Gestaltung von Möbeln, Farb- und Lichtkonzept

 

PROJEKTGRÖSSE

ca. 4333 qm Brutto-Geschossfläche